

Dr. med. Alexander Thiele
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Hörsturz
Ein plötzlich auftretender Hörverlust ist ein für den Betroffenen beängstigendes und dringend abklärungsbedürftiges Ereignis.
Zum Glück handelt es sich hierbei meist nicht um eine Ertaubung aber um einen subjektiv doch ganz deutlichen Verlust eines vorher unbeeinträchtigten Hörvermögens. Als Ursache werden in den meisten Fällen Durchblutungsstörungen oder Virusinfektionen angenommen.
Diagnostiziert wird der Hörsturz durch ein sogenanntes Tonschwellenaudiogramm, wonach deutlich wird, welche Frequenzen des Hörvermögens betroffen sind.
Eine Behandlung ist auf den Patienten ganz individuell abzustimmen und mit ihm zu besprechen. In jedem Fall sind engmaschige Kontrollen notwendig.
Behandlungsoptionen bestehen in der Gabe von Medikamenten in Form von Tabletten,
als intravenöse Spritze oder Infusion oder Spritzen rings um das Ohr. Das Ziel einer
Behandlung muss es sein, die Durchblutung im betroffenen Innenohr und im Bereich
des Hörnerven anzuregen und ggf. aufgetretenen Schwellungen der Sinnes-
Leider ist es so, dass Patienten, welche einen solchen Hörsturz erlitten haben, ein erhöhtes Risiko mit sich tragen, ein solches Ereignis wiederholt zu durchleben.
Ein Hörsturz kann gravierend sein und ist vom Betroffenen selbst oft nicht in seinem Ausmaß exakt zu erfassen.
Stellen Sie sich bei jeglichen Hörstörungen frühzeitig in der Praxis vor um eine adäquate Diagnostik und entsprechende Behandlung einleiten zu können.
