

Dr. med. Alexander Thiele
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Akupunktur
Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten am Körper und an den Ohren können Störungen im Inneren gelindert oder beseitigt werden. Diese speziellen Punkte liegen auf sogenannten Meridianen, in welchen nach altchinesischer Auffassung die Lebensenergie mit Ihren Anteilen YIN und YANG kreist. Ein Ungleichgewicht dieser Ströme kann eine Erkrankung auslösen. Die Akupunktur soll ein Gleichgewicht wieder herstellen und den regelrechten Energiefluss anregen. Die Behandlung wirkt schmerzlindernd, psychovegetativ entspannend, das Abwehrsystem regulierend und motorisch aktivierend.
Welche Erkrankungen können mit Akupunktur behandelt werden?
Die Domäne der Akupunktur, wie sie heute in Westeuropa angewandt wird, liegt in der
Behandlung von Kopfschmerzen (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Gesichtsschmerzen),
orthopädische Krankheitsbilder (z.B. Gelenk-
Gibt es Nebenwirkungen?
Bei sachgemäßer Anwendung bestehen keine Risiken. Manchmal kann es nach den ersten Sitzungen zu einer Verschlechterung der Symptomatik kommen, was aber nicht unbedingt negativ zu sehen ist. Es ist ein Ausdruck des Körpers, dass die Akupunktur eine Wirkung hat und dass die Therapie entsprechend anzupassen ist. Die Akupunktur ist eine schonende Therapie, so dass bereits Kinder damit behandelt werden können.
Wie sind die Erfolgschancen?
Eine sofortige Heilung darf nicht erwartet werden. Oft sind bis zu fünf Sitzungen notwendig, um erste Verbesserungen des Beschwerdebildes zu erzielen. Die Aussichten auf einen Behandlungserfolg sind je nach Krankheitsbild unterschiedlich einzustufen aber im Allgemeinen als gut bis sehr gut zu beurteilen. Üblicherweise werden bis zu 12 Sitzungen mit meist einwöchigem Abstand durchgeführt.
Ihr Arzt wird Sie auf die Möglichkeit einer Akupunkturbehandlung hinweisen oder Sie fragen ganz einfach nach, ob eine solche Therapie in Ihrem speziellen Fall sinnvoll wäre.
